„Man muss aus dem Koffer der Methoden die Methode wählen, die dem Projekt gut tut. Und dann kommt es auf die programmatische Umsetzung an, um den größten Nutzen zu erzielen.“

„Wenn ich bei einem Prozess Verbesserungsmöglichkeiten sehe, dann will ich ihn auch verbessern.“
Herr Ungemach-Strähle, Sie sind als Executive Consultant Prozessberater bei COINOR. Wie haben Sie den Weg in die Beratung gefunden?
Über die Bank. Ich habe zunächst eine Ausbildung zum Bankkaufmann gemacht. Als Banker habe ich die Bereiche Wertpapiergeschäft, Wertpapierabwicklung und Kreditgeschäft betreut und bin dann interner Revisor geworden – wofür es einen einfachen Grund gab: Wenn ich bei einem Prozess Verbesserungsmöglichkeiten sehe, dann will ich ihn auch verbessern.
Allerdings war das auf Dauer für mich unbefriedigend: Zum einen ist die Tätigkeit so gut wie „spaßfrei“, weil man seinen Kollegen immer nur sagen muss, was sie falsch machen. Und zum anderen traf hier leider auch die Weisheit zu: Der Prophet zählt nichts im eigenen Land. Viele Ideen zu haben, ist zwar zunächst einmal gut – wenn man sie jedoch nicht realisieren kann, dann ist das auf Dauer frustrierend. Deshalb hat mich mein Weg schließlich zu einem kleineren Unternehmen, zu COINOR geführt, wo ich in meiner Beratungsleistung Ideen direkt umsetzen kann.
Wo liegt Ihre größte Expertise?
Die liegt sicher in der Verbindung meines Fachwissens im Wertpapier- und Kreditgeschäft mit meinem methodischen Wissen. Da ich die Fachseite durch meinen persönlichen Werdegang sehr gut kenne, erleichtert mir das die Prozessanalyse. Und durch mein methodisches Know-how bin ich in der Lage, die richtige Methodik zur Prozessoptimierung zu finden. Man muss aus dem „Koffer der Methoden“ die Methode wählen, die dem Projekt gut tut. Und dann kommt es auf die programmatische Umsetzung an, um den größten Nutzen zu erzielen. Bei der Wahl der geeigneten Methodik spielen natürlich die Anforderungen und die Erfahrung mit der jeweiligen Methode eine große Rolle. Da helfen mir meine Fachkenntnisse. Ich weiß eigentlich immer ganz gut, welche Methode funktioniert – beispielsweise SixSigma, Change Management, Wissens-Management etc.
Was fasziniert Sie so am Kreditprozess?
Sagen wir mal, ich finde den Kreditprozess spannend – faszinierend finde ich andere Dinge! Der Kreditprozess ist für mich deshalb so interessant, weil das Thema eine enorme Bandbreite besitzt: Da gibt es Ratenkredite, Baufinanzierungen, Privatdarlehen und und und ... Das Spektrum der Produktpalette im Kreditgeschäft reicht ja bis zur Finanzierung von Containerschiffen beispielsweise. Das heißt, Sie haben immer unterschiedliche Rahmenbedingungen – rechtliche Vorgaben, Kreditvolumen etc. – und oft genug auch nicht ganz alltägliche. Das macht die Beschäftigung damit äußerst abwechslungsreich und eben auch spannend. Jedes Projekt hat seine eigenen Anforderungen, ganz neue Konstellationen ergeben sich – ich kann meine Expertise täglich erweitern.
Das ist übrigens sowieso ein Punkt, von dem die Mitarbeiter bei COINOR generell stark profitieren: Man tritt nie auf der Stelle, man entwickelt sich immer weiter, bewegt sich – und man bewegt etwas für seine Kunden. Was will man mehr?
Vielen Dank, Herr Ungemach-Strähle, für Ihre Einschätzung – und viel Erfolg weiterhin in der Kreditprozess-Beratung bei COINOR!

„Jedes Projekt hat seine eigenen Anforderungen, …“

„… ganz neue Konstellationen ergeben sich – ich kann meine Expertise täglich erweitern.“